Das Ding macht dumm

Hardvard Business Manager berichtet von Forschungsergebnissen, die nahelegen, dass schon die physische Präzenz eines Smartphones in unserer Nähe unsere kognitiven Fähigkeiten einschränkt.

Das zitierte Paper ist hier zu finden, nachfolgend die Zusammenfassung:

Our smartphones enable—and encourage—constant connection to information, entertainment, and each other. They put the world at our fingertips, and rarely leave our sides. Although these devices have immense potential to improve welfare, their persistent presence may come at a cognitive cost. In this research, we test the “brain drain” hypothesis that the mere presence of one’s own smartphone may occupy limited-capacity cognitive resources, thereby leaving fewer resources available for other tasks and undercutting cognitive performance. Results from two experiments indicate that even when people are successful at maintaining sustained attention—as when avoiding the temptation to check their phones—the mere presence of these devices reduces available cognitive capacity. Moreover, these cognitive costs are highest for those highest in smartphone dependence. We conclude by discussing the practical implications of this smartphone-induced brain drain for consumer decision-making and consumer welfare.

Simon Sinek über die sozialen Aspekte von social media und smartphones

Als stolzer asoziale Medien-Verweigerer bekomme ich ja nichts mit, wie mein realer Freund Julian so gerne sagt, daher kannte ich dieses Video trotz der Millionen plays bis eben noch nicht.

Also für all diejenigen, denen es auch so ging: Simon Sinek bringt die sozialen Aspekte von social media und smartphone-Sucht wunderbar prägnant auf den Punkt. Unbedingt sehenswert!

Und für alle, die vielleicht an der einen oder anderen Stelle nicht ganz mitkommen, habe ich Simons Rede ins Deutsche transskribiert (3’16“ bis 10’23“, stellenweise etwas freier übersetzt): „Simon Sinek über die sozialen Aspekte von social media und smartphones“ weiterlesen

Demokratie statt Diktatur!

ich liebe freiheit
– die andere nicht einschränkt

ich liebe demokratie
– die real funktionierende

ich liebe offenheit
– die verbindet

Prolog

es war einmal ein Land, in dem jedes Gespräch, jede Meinungsäußerung, jede Kritik an den Mächtigen das Ende der materiellen, seelischen oder körperlichen Unversehrtheit bedeuten konnte. Öffentliche Versammlungen, öffentlicher Diskurs war reglementiert und zensiert. Selbst die eigenen vier Wände boten keinen Schutz, jedes Telefon war auch eine Wanze, die von den Lakaien des Staatsapparats jederzeit aktiviert werden konnte.

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